17. März 2026

Einen Workshop zur Kaufentscheidung sinnvoll vorbereiten

Damit ein Journey-Workshop nicht in Allgemeinplätzen endet, braucht es echte Fälle, klare Rollen und ein greifbares Ergebnisformat.

Ein Workshop zur Customer-Journey-Analyse im Vertrieb lebt von konkreten Situationen. Bitten Sie Teilnehmende, vorab zwei aktuelle Opportunities mitzubringen: eine, die stockt, und eine, die kürzlich gewonnen wurde.

Rollen klären spart Zeit: Wer moderiert die Journey-Karte? Wer hält Einwände fest? Wer entscheidet am Ende über Prioritäten? Ohne diese Klarheit verläuft die Diskussion in Zuständigkeitsfragen.

Das Ergebnis sollte auf eine Seite passen: die Karte der Stationen, drei Engpässe und je eine nächste Handlung mit Verantwortlicher Person und Termin. Lange Protokolle werden selten gelesen.

Nach dem Workshop folgt die eigentliche Arbeit. Planen Sie daher bereits im Raum den ersten kurzen Follow-up-Termin — sonst bleibt die Kundenreise eine schöne Zeichnung an der Wand.

Zurück zum Journal